„Buongiorno“, „Ciao“, „Arrivederci“. Grundlegende Wörter, die man braucht wenn man am Turinaustausch 2026 teilnimmt. Diese haben wir zumindest probiert uns einzuprägen, als wir (acht Elftklässler und -klässlerinnen sowei zwölf Zehntklässler und -klässlerinnen, Frau Woidich und Frau Smischek) am Donnerstag, den 5. März um 8:30 Uhr mit dem Reisebus nach Turin aufbrachen. Nach vielen Pausen und lustigen Stunden im Reisebus kamen wir um 18:30 Uhr am Schulsitz Marie-Curie an, wurden dort von unseren Gastfamilien herzlichst empfangen und anschließend in unser Zuhause für die nächste Woche gebracht.
Unser erster Tag begann damit, dass wir unsere Partner für einen ersten Eindruck in die Schule begleiteten. Nach den ersten zwei Stunden, in denen wir den Unetrrichtsalltag an einer italienischen Schule erlebten, stellten uns die italienischen Partner innerhalb einer PowerPoint-Präsentation ihre Schule und Sehenswürdigkeiten aus Turin vor, gefolgt von einem kleinen Quiz über Schule und Freizeit in Deutschland.
Den Nachmittag verbrachten wir mit einer kleinen Stadtführung durch die historische Innenstadt Turins, wo uns viele atemberaubende Monumente erwarteten. Wir bestaunten beispielsweise die Mole Antonelliana, den Piazza San Carlo und den Piazza Castello.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit unseren Partnern individuell, wo sich erstaunlich schnell kleine Gruppen bildeten, die die nächste Woche noch öfter gemeinsam Aktivitäten unternahmen.
Das Wochenende verbrachten wir alle mit unseren Partnern unterschiedlich und lernten uns besser kennen.
Am Montag ging es dann an die Erasmus+ Projektarbeit, in deren Rahmen der gesamte Austausch stattfand. Die erste Stunde verbrachten wir damit, in Kleingruppen ohne die Italiener Informationen über Turin zu sammeln, welche uns in den letzten Tagen auffielen. Danach sollten wir mit unseren Partnern in Gruppen zu jeweils vier Personen Präsentationen zu dem Thema „Alles fließt – was wir trinken und wie wir trinken in Europa“ erstellen. Die Ausarbeitung wurde in unterschiedliche Unterthemen wie zum Beispiel „German cold drinks“ oder „how to order a drink in German/Italian“ aufgeteilt. Anschließend präsentierte jede Gruppe ihr Thema auf Englisch. Bevor die italienischen Schüler uns dann noch etwas über die Pizzeria, die wir am selben Tag besuchen würden und noch andere Sehenswürdigkeiten der nächsten Tage erzählten, durften wir alle ein paar deutsche Getränke und italienische Süßigkeiten probieren.
Nach unserer Projektarbeit machten wir uns auf den Weg zur “Pizzeria Berberè Binaria”, welche unter anderem auch als Kulturzentrum dient und früher eine Werkstatt war. Dort verbrachten wir unseren Mittag.
Info: Das Erasmus+ Programm unterstützt den Austausch finanziell und fördert Bildung, Jugend und Sport in Europa.
Am Dienstag begann unser Tag mit einer Führung durch das Centro Storico Fiat (Fiat Museum), in welchem wir mehr über den Bau von Autos und auch von Wasserstoffmobilität und Elektromotoren lernten. Im Anschluss folgte ein kleiner Workshop, der genau wie die Führung in zwei unterschiedlichen Teams stattfand. Dort durften wir selber einen Elektro- bzw. Wasserstoffmotor bauen. Nach einer kleinen Mittagspause im Einkaufszentrum Lingotto besichtigten wir die ehemalige Teststrecke der Autos auf dem Dach des Einkaufszentrums.
Wieso genau auf dem Dach von einem Einkaufszentrum?
Das liegt daran, dass Lingoto ein ehemaliges Fiat-Werk ist.
Mittwoch war auch schon unser letzter ganzer Tag mit den Austauschpartnern. Dieser wurde natürlich nochmal sehr reichlich und schön genutzt. Ein wahres Highlight in Turin ist vermutlich das Lavazza-Museum, welches wir mit einer Führung erlebten. Von der Entwicklung des Kaffes, wie wir ihn heute kennen, und verschiedenen Prozessen bis hin zu einem kleinen Kaffe-Tasting durchliefen wir wunderschöne Kulissen, die den Hype um Kaffe perfekt untermalten. Der restliche Nachmittag wurde nochmals gemeinsam mit den Austauschpartnern verbracht.
Donnerstagmorgen hieß es Abschied nehmen, doch zum Glück nur bis Mitte April, dann kommen unsere Austauschpartner ans Apian.
Diese Woche in Turin sorgte für einen wunderbaren Einblick in eine andere Kultur, in ein anderes Land, welches uns alle faszinierte. Doch trotz all den schönen Einblicken in Essen, Geschichte und Kunst war die schönste Erfahrung die Freundschaften, die wir geschlossen haben und die wir hoffentlich nicht verlieren.
Zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an Frau Woidich und Frau Schmischek, die uns diesen schönen Aufenthalt erst möglich machten.

























Schreibe einen Kommentar