Freizeit

Kennt ihr Scratch?

Wer von euch spielt nicht gerne Videospiele? Und wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, sein eigenes Spiel ganz nach seinem Geschmack zu programmieren? Aber das geht doch sowieso nicht, Programmieren ist doch voll schwer. Oder?

Nun ja, eigentlich nicht wirklich:

 Scratch (Programmiersprache) – Wikipedia

Scratch ist eine kindergerechte Einführung in das Programmieren. Es gibt den Nutzern die Möglichkeit, durch Verbinden von Blöcken, selbst Spiele zu entwickeln. Du kannst deiner Fantasie freien Lauf  lassen!

Heute stelle ich euch Scratch vor und zeige, dass Programmieren ein Kinderspiel sein kann.

Scratch Programming | Learn the Basics - CodaKid

So sieht ein Befehl aus, der bewirkt, dass die Scratch-Cat zu einer bestimmten Position geht, in ein bestimmtes Kostüm wechselt und dann Miaut. Die Kostüme kann man selbst anpassen, genauso wie eigene Klänge suchen oder einspielen.

Wissenswert: Scratch wurde vom Lifelong Kindergarten-Team am MIT Media Lab entwickelt – einer Forschungsgruppe am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA. Es wurde in den 2000er Jahren entwickelt und ist 2007 veröffentlicht worden. Seitdem gab es mehrere Aktualisierungen. Es wurde erschaffen, da der Informatiker Mitch Resnick fand, dass Kinder viel zu viel am Handy und Computer zocken und Videos schauen, aber keine richtige Computererfahrungen haben (Animieren und Programmieren). Da richtiges Programmieren aber viel zu aufwendig war, hatte er die Idee, durch verbinden bunter Blöcke diese Kunst den Kindern spielerisch beizubringen .

Die Blöcke sind in verschiedene Abteilungen eingeteilt, die jeweils eine Farbe haben:

  • Bewegung

  • Aussehen

  • Klang

  • Ereignisse

  • Steuerung

  • Fühlen

  • Operatoren

  • Variabeln

  • Meine Blöcke

Wichtige Begriffe:

    • Eine Variable ist ein Speicherplatz für Werte, die sich während des Programms ändern.

    • Operatoren sind Zeichen oder Wörter, mit denen gerechnet oder verglichen wird (z. B. +, <, und).

    • Ereignisse sind Auslöser, die bestimmen, wann ein Programm startet.

    • Schleifen sind Programmteile, die Befehle mehrfach oder unendlich oft wiederholen.

    • Bedingungen sind Abfragen, die entscheiden, ob etwas passiert oder nicht.

    • Koordinaten (x / y) sind Zahlen, die die genaue Position eines Sprites (z.B der Katze ) auf der Bühne (z.B eine Wiese) angeben.

    • Ein Algorithmus ist eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Lösung einer Aufgabe.

Doch was macht Scratch so besonders?

Ich finde das Programm cool, weil man sich alles selbst programmieren kann, von 2D-Spielen, über Animationen, bis zu Lego Robotics. Du kannst Bilder und Codes selbst einfügen, so dass du dich sogar selbst ins Spiel einbauen kannst. Ich empfehle es sehr für diejenigen, die gerne kreativ sind.

In Scratch gibt es auch den Bereich „entdecken“, in dem du Spiele von anderen spielen kannst und auch selbst die Möglichkeit hast, deine Werke zu veröffentlichen.

Meine Lieblingsspiele auf „Scratch entdecken“ sind:

Paper Minecraft (Griffpatch)

Geometry Dash (Griffpatch)

Apple v.1.4 (Griffpatch)

Grundsätzlich ist Griffpatch mein Lieblings-Scratcher. Er zeigt auch in vielen Tutorials die Welt von Scratch.

Und jetzt noch etwas für die Scratch Fans unter euch:

-Videotipp: Code a Platformer Game | 1. The Basics

-Ressourcen Link: https://scratch.mit.edu/projects/560596896/

(Man muss direkt diesen Link eingeben, da Scratch gerade einen Fehler hat und deshalb nicht direkt bei der Eingabe: „Scratch“ die Seite erscheint)

Egal ob Scratcher oder Anfänger: Ich hoffe euch hat diese Einführung gefallen! Probiert es doch selbst aus auf: scratch.mit.edu

Viel Spaß beim Programmieren!

Elias Rasoanaivo

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