Wissenswert

„Vere Papa mortuus est.“

„Wahrlich, der Papst ist tot.“ Dieser Satz wurde zuletzt am 21. April 2025 vom Vatikan veröffentlich, als  Papst Franziskus starb. Dieses Ereignis war nicht nur für Deutschland traurig, sondern viele weitere Länder und Kontinente – wahrscheinlich fast für die ganze Welt. Aber wieso war er so wichtig? Was hat er so Besonderes gemacht? In diesem Artikel werde ich auf einen der vielen Päpste, nämlich Papst Franziskus, zurückblicken.

Papst Franziskus hieß mit bürgerlichem Namen Jorge Mario Bergoglio. Er war der 266. Papst der römisch-katholischen Kirche, der erste Papst aus Lateinamerika und wurde in Buenos Aires in Argentinien geboren. Jorge kam am 17. Dezember 1936 auf die Welt und ist am 21. April 2025 gestorben. Er war das älteste von fünf Kindern einer italienischen Einwandererfamilie.

2013 wurde er als Erzbischof mit 76 Jahren zum Papst gewählt. Die mächtigsten Personen der Welt besuchten ihn im Vatikan, aber wichtiger waren ihm immer die Armen und Unterdrückten. So besuchte er Geflüchtete und wusch ihnen die Füße. Er war der erste Jesuit, der Papst wurde und der erste, der sich den Namen Franziskus gab.

Warum heißt es: ,,Er gab sich den Namen Franziskus?‘‘

Der Papst kann sich seinen Namen selbst aussuchen, was eine jahrhundertealte Tradition mit großer symbolischer Bedeutung ist. Der neu gewählte Papst, darf sich einen neuen Namen wählen, der oft eine symbolische Bedeutung hat und seine Prioritäten und die Richtung seines Pontifikats widerspiegelt. Diese Entscheidung ist eine persönliche und freiwillige Wahl. Der gewählte Name drückt zudem aus, dass der Papst sein bisheriges Leben zurücklässt und neu beginnt.

Was hat Papst Franziskus ausgezeichnet?

Franziskus wollte zum Beispiel, dass die Kirche sich verstärkt für die Armen und für Menschen, denen es nicht gut geht, einsetzt. Aus Respekt ihnen gegenüber, lebte er selbst bescheidener als seine Vorgänger. Damit wollte er ein Vorbild für die Gesellschaft sein.

Außerdem sagte Papst Franziskus in der Öffentlichkeit ganz deutlich, dass sexueller Missbrauch in Kirche und Gesellschaft ein Verbrechen ist und auf keinen Fall vertuscht werden darf. Außerdem forderte er seine Kirche auf, sich bei homosexuellen Menschen dafür zu entschuldigen, dass sie ausgegrenzt und beschimpft wurden.

Auch hat Papst Franziskus die Rolle übernommen, sich stärker in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einzumischen. Das finden viele Katholiken, aber auch andere Menschen gut.  Kritiker der katholischen Kirche hingegen legen keinen Wert darauf, dass sich der Papst als Vertreter der katholischen Kirche äußert.

Rebecca Fogliaro

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